• Genial am Schiller

Was bedeutet „genial“ am Schiller?

Es bedeutet, über sich hinauszuwachsen. Es bedeutet, Talent mit Ausdauer zu verbinden. Und es bedeutet, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Auf unserer neuen Seite „Genial – Hall of Fame“ würdigen wir Schülerinnen und Schüler, die besondere Auszeichnungen errungen haben – bei Wettbewerben, Projekten, Prüfungen oder im künstlerischen, sportlichen und wissenschaftlichen Bereich. Ihre Leistungen stehen exemplarisch für Neugier, Leistungsbereitschaft und Mut. Doch unser Verständnis von „genial“ reicht weiter: Wir verlieren dabei nicht aus dem Blick, dass Schule von denen lebt, die im Alltag Verantwortung übernehmen – die andere unterstützen, Gemeinschaft stiften, Projekte tragen, Konflikte klären oder leise, aber verlässlich zum Gelingen von Schule beitragen.

Die „Hall of Fame“ ist deshalb mehr als eine Sammlung von Erfolgen. Sie ist ein Spiegel dessen, was uns ausmacht: individuelle Exzellenz im Geist einer starken Gemeinschaft.

 

Schuljahr 25_26

Siban ist Talent im Land

Siban Seliman (K1) ist ein „Talent im Land“

Siban ist es Anfang des Schuljahres gelungen, in das Stipendienprogramm „Talent im Land“ aufgenommen zu werden. Dafür hat er einen mehrstufigen Bewerbungsprozess durchlaufen, der mit einer Initiativbewerbung beginnt. Kommt man in die zweite Runde, wird an der Schule ein Gutachten über den Schüler/die Schülerin erbeten. Und schließlich findet auch noch ein persönliches Auswahlgespräch statt.

Talent im Land fördert begabte Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg ab Klasse 7 (13 Jahre), deren Biografie oder Lebensverhältnisse eine erfolgreiche Schulkarriere spürbar erschweren. Auswahlkriterien hierbei sind:  gute schulische Leistungen,  Motivation, Leistungsbereitschaft & Zielstrebigkeit, außerschulische Ambitionen für Begabungsfelder wie Musik, Sport, Kunst oder Naturwissenschaften sowie soziales, gesellschaftliches oder politisches Engagement

Die Förderung umfasst eine monatliche finanzielle Förderung für Bildungsausgaben sowie Einzelzuschüsse für Klassenfahrten, Nachhilfe oder außerschulisches Engagement; ein vielfältiges Seminar- und Workshopangebot wie zum Beispiel Rhetorik, Zeitmanagement, Theater, Studienorientierung und mehrtägige Sommerakademien;individuelle Beratung und Begleitung durch die Mitarbeiter des TiL-Büros sowie ein Netzwerk aus Stipendiaten und Alumni, die sich auch über den Schulabschluss hinaus in der Ausbildung, im Studium und im Beruf unterstützen.

Wir freuen uns als FSG für Siban, dass er von diesen Angeboten profitieren darf. Bewerben kann man sich jedes Jahr, immer bis etwa Mitte März. In diesem Jahr endet die Frist am 15.3.2026. Weitere Informationen: https://talentimland.de/programm/#foerderung

Kilian Brosi (8d), gefördert durch die AIM – Juniorakademie Heilbronn

Seit Beginn dieses Schuljahres darf für die Dauer von zwei Jahren Kilian Brosi (8d) an den Angeboten der AIM-Juniorakademie auf dem Bildungscampus in Heilbronn teilnehmen.

Was ist die Juniorakademie?

Die Juniorakademie, offiziell Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken ist ein spezielles Stipendienprogramm für motivierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 13 aller Schularten (außer Berufsschule). Finanziert werden die Angebote von der Dieter-Schwarz-Stiftung, einer der größten gemeinnützigen Stiftungen in Deutschland.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren erhalten Stipendiatinnen und Stipendiaten die Möglichkeit, in den Ferien regelmäßig Kurse zu belegen, die sie in ihrer persönlichen Entwicklung begleiten.

Die mehrtägigen Kurse finden überwiegend in den Herbst-, Faschings- und Osterferien sowie in der ersten und sechsten Woche der Sommerferien statt. An einzelnen Samstagen finden eintägige Kurse statt. Die Angebote decken folgende Themenbereiche ab: Leben und Lernen in der digitalen Welt, Aktive Teilhabe an der Gesellschaft, Stärkung der Selbstkompetenz und Stärkung von Sprache und Kommunikation. Konkret sind das dann z.B. Veranstaltungen mit dem Titel „Audiowerkstatt – Story, Stimme, Soundeffekt“, „Gestalte deine Marke - Von deiner Idee zur visuellen Identität“, „Selbstorganisation – Der Schlüssel zum strukturierten Alltag“, „Lächeln, nicken, kontern –  Schlagfertigkeitstraining“.

Mehr Informationen: https://www.aim-akademie.org/juniorakademie

In Heidelberg nach den Sternen greifen

Über die zweite Exkursion der AG „Wissensdurst und Wagemut“ berichtet Katharina Jansen (10b):

Der Tag unseres Ausfluges ins Haus der Astronomie in Heidelberg begann relativ entspannt um kurz nach 9 Uhr. Jedenfalls dachten wir, es würde entspannt werden, denn die Bahn eines Teilnehmers zu unserem Treffpunkt kam zu spät. Im Nachhinein war das aber überhaupt kein Grund zur Sorge, denn wir hätten uns denken können, dass auf die Deutsche Bahn Verlass ist - der Zug in Richtung unseres Ziels kam eine halbe Stunde zu spät. Als wir es dann alle (wenn auch relativ knapp) in den Zug geschafft hatten, war es einfach eine langweilige Zugfahrt, zumal wir auch relativ oft umsteigen mussten. Aber weitere Details zu dieser Fahrt will ich Ihnen ersparen, denn wir kommen lieber zum spannenderen Teil: Dem Workshop.

Wir waren bei dem Workshop „Exoplaneten - Auf der Suche nach fremden Welten“ in der Sternwarte in Heidelberg. Zuerst sind wir durch den Wald vor der Sternwarte gelaufen und konnten durch die erhöhte Lage, die zum Beobachten von Sternen nützlich ist, einen eindrucksvollen Blick über ganz Heidelberg werfen. 

Nach dem Spaziergang durch den Wald sind wir zur eigentlichen Sternwarte gekommen, ein beeindruckendes Gebäude. Dort hat uns Martin Wetz abgeholt und uns zuerst einige Grundlagen anhand von Fotos und Modellen erklärt. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, was da alles über uns „herumschwebt“!

Dann haben wir die Möglichkeit bekommen, im Hauptteil des Workshops Stationen zu bearbeiten, beispielsweise über die Verschlüsselung von Nachrichten, die ins All gesendet werden oder die Umrechnung von Kilometern in Lichtjahre. Wir haben auch ein tolles Modell unseres Sonnensystems gesehen, bei dem sich die einzelnen Planeten und sogar der Mond unabhängig bewegt haben. Wir konnten alle Fragen stellen, die uns interessiert haben.

Am Ende konnten wir eine Vorstellung im hauseigenen Planetarium genießen, die extra für uns gehalten wurde.

Eigentlich wollten wir uns dann auf den Weg zurück nach Ludwigsburg machen, aber natürlich konnten wir die Züge nicht wie geplant nutzen, denn wir hatten den Bus zum Bahnhof verpasst. Im Nachhinein stellte sich das aber als Vorteil heraus, denn so konnten wir noch die historische Sternwarte besuchen, in der bis in die 1920er Jahre hinein Spitzenforschung betrieben wurde. Dieses Gebäude war sehr spannend anzusehen, denn es hatte eine drehende Kuppel und ein großes Teleskop, welches sich auch bewegen ließ. Danach sind wir überraschenderweise relativ gut im (überarbeiteten) Zeitplan nach Ludwigsburg zurückgekehrt.

An dieser Stelle muss ich mich natürlich bei Martin Wetz bedanken, der sich einen ganzen Samstagmittag Zeit genommen hat, um uns alles, was wir wissen wollten, geduldig zu erklären. Ein ganz großes Dankeschön geht auch an Frau v. Bechtolsheim, die die AG Wissensdurst und Wagemut ins Leben gerufen hat und uns Schülern dabei hilft, solche tollen Projekte selber zu organisieren