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DAS FACH DEUTSCH AN SCHILLERS HEIMATSCHULE

Friedrich Schiller besuchte unsere Schule, das damalige Lyzeum, zwischen 1767 und 1773. Solch ein Namenspatron verpflichtet natürlich. Die 24 Kolleginnen und Kollegen der Deutsch-Fachschaft versuchen im Fach Deutsch eine Brücke zwischen Tradition und Moderne zu schlagen.

Neben den Inhalten aus dem Bildungsplan 2016 (Link zum Bildungsplan) vermitteln wir Fachkenntnisse und Methoden auch mithilfe unserer Kooperationspartner wie der Filmakademie Baden-Württemberg, dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, der Akademie für Darstellende Künste oder der Kunstschule Labyrinth.

 

WAS HINTER DEN TEXTEN STECKT -
KOOPERATION MIT DEM DEUTSCHEN LITERATURARCHIV MARBACH

Link zum Artikel

 

DRAMENTHEORIE IM UNTERRICHT

Als Kulturschule, die exklusiv mit der Filmakademie Baden-Württemberg sowie der Akademie für Darstellende Kunst und der Kunstschule Labyrinthkooperiert, ist es für uns nur selbstverständlich, besonderes Augenmerk auf das Schauspiel und die damit verbundenen Theorien zu legen.

So arbeiten wir im Unterricht mit den Dramentheorien von Aristoteles, Dürrenmatt oder Brecht. Was anderswo in einer szenischen Interpretation im Deutsch-Unterricht endet, wird bei uns des Öfteren zu einem Kurzfilm. Dazu tragen auch die Film-AG sowie der Seminarkurs Film bei.

 

FAZ-Journalist beim Deutsch-Leistungskurs

Alumnus Christoph Scherbaum zu Gast

Am Freitag, den 01. Juli 2022, besuchte Christoph Scherbaum den Deutsch-Leistungskurs der 11. Klasse von Herrn Fanta.

Scherbaum ist Wirtschafts- und Finanzjournalist der FAZ und selbst Alumnus des Schiller-Gymnasiums. Sein Abitur absolvierte er 1995 an unserer Schule. Er verfasst die wöchentlich in der FAZ erscheinende Kolumne „Scherbaums Börse“ und hat schon zahlreiche Persönlichkeiten interviewt - sogar Angela Merkel und Bill Gates!

Anlass des Unterrichtsbesuches war es, den Schülerinnen und Schülern passend zur Unterrichtseinheit näherzubringen, wie sich ein runder und schlüssiger Kommentar schreiben lässt – und das von einem echten Experten.

In der Doppelstunde erklärte Scherbaum anschaulich die Anforderungen an einen schlüssigen und stilistisch gelungenen Kommentar, die „Königsdisziplin des Journalismus“. Besonders interessant war, dass in einem Kommentar nicht unbedingt die Mainstream-Meinung vertreten werden muss, sondern auch kontroverse Ansichten zur Sprache kommen dürfen. Der Kommentar leistet damit einen Beitrag zur Stärkung der Meinungsfreiheit.

Außerdem erzählte der FAZ-Journalist, wie er selbst beim Verfassen eines Kommentars verfährt und verriet, wie es bei den Zeitungsmachern hinter den Kulissen zugeht. Beispielsweise erklärte er, dass in der Boulevardpresse Meldung und Meinung oft miteinander vermischt werden.

Gegen Ende der Unterrichtsstunde ging Scherbaum in einer Fragerunde immer mit einem witzigen Spruch auf den Lippen auch auf persönliche Fragen der Schülerinnen und Schüler offen und ehrlich ein. So beschrieb er etwa, wie er mit kritischen oder sogar unhöflichen Leserbriefen umgeht und betonte wiederholt, dass Sprache zwar aufwecken, aber auch manipulieren kann.

Vielen Dank für die spannenden Einblicke in den Alltag eines Journalisten und für die hilfreichen Tipps zum Verfassen eines Kommentars!

Jan-Gregor Lehr