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Talentförderung

In jedem Menschen schlummern mehr oder weniger verborgene Talente. Daher fassen wir am FSG den Begriff der Begabtenförderung etwas weiter und sprechen von Talentförderung, die sich nicht nur an Schüler*innen richtet, die im klassischen Sinn als hochbegabt eingeordnet werden.

 


Workshop "Moderne Medizin"

Im Diakonie-Klinikum Stuttgart erhielten Schüler unserer Talentförderung Einblick in verschiedene medizinische Berufe. Unter anderem an einer lebensechten Puppe mit Puls und Atmung konnten sie sich als angehende Mediziner testen. Katharina Jansen (8b) berichtet... 


Talentförderung durch Wettbewerbe

Im April 2024 ging das Känguru der Mathematik wieder an den Start. Einmal im Jahr lädt der Wettbewerb, an dem sich das FSG regelmäßig beteiligt, zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken ein. Mit dem Känguru-Wettbewerb soll Lust auf Mathematik gemacht und die mathematische Bildung an den Schulen unterstützt werden. Für jede Klassenstufe gibt es altersgerechte Aufgaben, die am Wettbewerbstag in 75 Minuten zu bearbeiten sind. Beim Multiple-Choice-Wettbewerb - an unserer Schule für die 5. bis 8. Klassenstufen - gibt es nur Gewinner: Jeder Teilnehmer erhält (mindestens) eine Urkunde. So macht Mathe richtig Spaß!


Besuch im Tinkertank

Auch in diesem Schuljahr werden durch die Talentförderung verschiedene Aktivitäten angeboten. Über die erste Veranstaltung in der Kreativ-Werkstatt „Tinkertank“ in der Karlstraße in Ludwigsburg berichten Dunja Hekmann und Helen Janku (beide Klasse 7d):

Am Samstag, den 24.2.24 besuchten wir mit der Talentförderung den Tinkertank. Um 9 Uhr trafen wir uns und besprachen den Tagesablauf.

Dabei wurde uns erklärt, wie der Tisch, der mitten im Raum stand, funktionierte. Der Tisch hatte schwarze Streifen, die insgesamt 16 Takte darstellen sollten. Wenn man Steine mit einem bestimmten QR-Code darauflegte, wurden diese drei verschiedenen QR-Codes von einer Kamera erfasst und es kamen verschiedene Trommeltöne. Je nachdem ob man die Steinchen eher nach oben oder eher nach unten legte, gab es verschiedene Tonhöhen. Genau nach diesem Prinzip sollten unser Midi Monster am Ende auch funktionieren.

 

Danach gingen wir zur Schrottquelle und jeder durfte sich ein Teil aussuchen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bauten wir die Sachen auseinander. Wir fanden einige interessante Elektronik-Elemente und andere Materialien. Kaputte Sachen versuchten wir wieder zu reparieren und noch funktionierende Dinge versuchten wir mit anderen Sachen zu verknüpfen. So entstanden schon einige tolle Konstruktionen.

Dann ging es darum, die Schrottquelle zu einem Midi-Monster umzubauen, das am Ende mit den anderen Midi Monstern zusammen in einem Schrott-Orchester spielen konnte. Die ersten Versuche funktionierten oft noch nicht so gut, aber aus den Fehlern lernten wir und entwickelten immer weiter, bis es am Ende endlich funktionierte. Wir erweiterten unsere Konstruktion kontinuierlich und natürlich ging auch immer wieder etwas schief. Um 14.30 war dann die Vorstellung, bei der wir unseren Eltern zeigen konnten, was wir erschaffen hatten.

 

Bei der Vorstellung, auch Monster-Festival genannt, stellten wir unsere Projekte erst einzeln vor und ließen sie dann gemeinsam als Orchester spielen. Wir redeten auch über unsere Missgeschicke und Fehlversuche, denn das war eigentlich der lustigste und spannendste Teil. Am Ende waren vier verschiede Midi Monster entstanden: zwei Polizeiautos, die einen Unfall bauen und ineinander krachen; ein Tonverstärker, der Gesprochenes speichern und wiedergeben kann, ein Schaf namens Timmy, das mit dem Kopf wackelte und dabei an eine Klingel stieß, und eine Konstruktion, die unterschiedliche Lichteffekte und Töne bei unterschiedlicher Stromstärke abgab.

 


Erfahrungen aus dem Ryla-Seminar 2023

Dieses Jahr hatte ich, Benjamin Petrick, von unserer Schule die einzigartige Möglichkeit bekommen, am Ryla-Seminar der Rotarier in Cleebronn teilzunehmen.

Ich persönlich habe das Seminar als sehr bereichernd empfunden, ich war und bin begeistert von der Versiertheit der einzelnen Referentinnen und Referenten, die lebhaft und mit hoher Qualifikation in ihren Impulsvorträgen zum Thema Werte und Tugenden in Bezug auf die heutige Generation Z die Lust auf das gemeinsame Gespräch geweckt hatten.

Im Anschluss an die Vorträge durften wir Teilnehmende selbst in Kleingruppen unsere eigenen Gedanken in Bezug auf die Impulsvorträge zusammentragen, welche wir dann ebenfalls in einem kleinen Vortrag der Gesamtheit mitteilen durften.

Die sich daran anschließende Diskussion hat mich schlichtweg sprachlos gemacht, noch nie habe ich eine so derart lebhafte und mit Ernsthaftigkeit geführte Debatte unter Gleichaltrigen erlebt, an der sich nahezu alle der insgesamt 33 Seminarteilnehmenden gleichermaßen beteiligten.

Auch die persönliche Begegnung unter uns Jugendlichen selbst hat sich als sehr schön erwiesen, die Gestaltung der zwei Abende wurde uns überwiegend selbst überlassen, sodass ein lockeres, jedoch auch intensives Kennenlernen möglich war. Der Umstand, dass wir bereits ein Folgetreffen unter uns ausgemacht haben, sei ein Beweis für die herzliche Atmosphäre.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich der Schule für diese Möglichkeit überaus dankbar bin, schließlich findet das Seminar nur jährlich statt und lediglich ein Stipendiumsplatz wird zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme am Seminar kann ich jedem, der die Möglichkeit dazu bekommt, nur wärmstens empfehlen.

Benjamin Petrick, JG 1

Weitere Informationen zum RYLA-Seminar